KILL ME PLEASE

Kinostart: 
10.12.2012

DREHBUCH
Olias Barco, Virgile Bramly, Stéphane Malandrin 

KAMERA
Frédéric Noirhomme 

TON
Thomas Berliner 

SCHNITT
Ewin Ryckaert 

MIT
Aurélien Recoing, Virginie Éfira, Daniel Cohen, Virgile Bramly, Bouli Lanners, Benoit Poelvoorde, u.a. 

ALTERSFREIGABE:
FSK ab 16 J. 

SPRACHFASSUNG:
Originalfassung (Französisch) mit dt. UT 

FORMAT:
DCP, 35mm, BD

Olias Barco - Belgien 2010, 95 min.

Tief im Wald liegt Dr. Krugers Klinik. Hier wird gestorben was das Zeug hält. Kruger bietet etwas ganz Besonderes: schöner Sterben für alle, die es sich leisten können. Die Patienten sind entweder todkrank, lebensmüde oder total verrückt. Vor allem aber sind sie reich und zahlreich. Kruger muss entscheiden: wer darf bleiben, um individuell zu sterben und wer muss gehen, um wie alle weiter zu leben? Die morbide Gemeinschaft macht sich damit nicht nur Freunde. Sterben auf Rezept ruft Kritik auf den Plan und damit wird scharf geschossen. Ein mysteriöser Serienkiller geht um, der es auf die Sterbewütigen abgesehen hat. Das tödliche Curriculum gerät in heillose Verwirrung: Wer hat es auf wen abgesehen - die Klinik auf ihre Patienten? Der Killer auf die Klinik? Oder gar die Patienten aufeinander? Und welche Rolle spielt die schöne Steuerfahnderin Evard, die Dr. Krugers Reich unter eine misstrauische Lupe nimmt?

Vollkommen kitsch- und klischeefrei hagelt es in der schwarzhumorigen Komödie »Kill Me Please« Pointen aus dem Reich der Décadence. Der Gewinner des Filmfest Rom ist eine grandiose Farce im Angesicht des Todes und ein Muss für alle, die Schluss machen wollen mit Lebens- und Todeslügen aller Art: Witzig, bösartig und garantiert tabulos.

Pressezitate: 

Ein Film von bizarrer Komik, der verstört - und auffordert, im Chaos gesellschaftlicher Verhältnismäßigkeiten nach Ehrlichkeit, Moral und dem Wert eines Lebens zu fragen. (kulturnews)

...Der belgische Film „Kill me please“, eine groteske Komödie über eine Klinik für Selbstmörder, hat 2010 bei der fünften Ausgabe des Internationalen Filmfestival in Rom nicht nur den Preis als bester Film erhalten, sondern auch den begehrten Preis der Filmkritik. Die Jury unter der Leitung des italienischen Schauspielers Sergio Castellitto zeichnete den Film des belgischen Regisseurs Olias Barco aus, der sich mit schwarzem Humor mit dem heiklen Thema der Euthanasie befasst... (news.orf.at)

Das Thema Sterben wird ironisch und sarkastisch aber nie zynisch behandelt. [...] Elegant zeigt Olias Barco, wie witzig der Tod sein kann. (filmreporter.de)
 
immer wieder herrlich absurde Ideen
(critic.de)

der Film oszilliert zwischen galligem Humor, rüden Splattereinlagen und drastischem Surrealismus, der dem Plot immer wieder herrlich absurde Wendungen abringt. Die wiederum sorgen dafür, dass hier bei aller Bitterkeit kein Moment der Langeweile einkehrt. (kino-zeit.de)

Der skurril komische und dabei verblüffend kluge Film (FILMtabs)

In erster Linie ist der Film allerdings boshaft, amüsant und abstrus. Frei von Genrekorsetts oder anderen altgedienten Erzählformeln hat Olias Barco mithilfe von tollen Schauspielern ein paar unheimliche Gedanken auf die Spitze getrieben, mit einer anarchischen Komik, die an das französische Regieduo Gustave de Kervern und Benoît Delépine erinnert (fluter)

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